v.l.n.r.: Manuela Strube (Staatssekretärin), Michael Siegmund (Sportkreis Region Kassel e. V.), Anna-Lena Otto (bdks), Prof. Gerrit Jungk (Vorstand bdks), Kiara Dittmar (Sportamt Kassel), Sven Schoeller (Oberbürgermeister Kassel), Andreas Winkel (Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen), Dr. Tobias Heyer (Sportamtsleiter), Alem Andezion (Sportamt Kassel), Heiko Lehmkuhl (Sportdezernent) zusammen mit den Maskottchen verschiedener Vereine auf der geförderten Boccia-Bahn. Foto: Sophia Landgrebe
Gemeinsam in Bewegung: Stadt Kassel fördert mobile Boccia-Bahn der bdks
Mehrere tausend Besucher kamen am 27. August zum inklusiven Sportfest für Alle, zu dem die Stadt Kassel zusammen mit dem Sportkreis Region Kassel in das Auestadion eingeladen hatte. Im Mittelpunkt standen Bewegung, Begegnung und die Freude am gemeinsamen Sport. Auch die bdks – Baunataler Diakonie Kassel war mit ihrer mobilen Boccia-Bahn vor Ort. Die Besucher konnten diese inklusive Sportart ausprobieren und selbst erleben, wie einfach es sein kann, gemeinsam Sport zu machen.
Die Anschaffung der mobilen Boccia-Bahn wurde von der Stadt Kassel im Rahmen der Förderung inklusiver Angebote mit 4350 Euro unterstützt. Gefertigt wurde die Bahn in den Waberner Werkstätten, einer Einrichtung der bdks im Schwalm-Eder-Kreis. „Die Finanzierung der Boccia-Bahn trägt dazu bei, unsere Angebotspalette im Bereich der inklusiven betrieblichen Gesundheitsförderung qualifiziert weiterzuentwickeln“, sagte bdks-Vorstand Prof. Gerrit Jungk.
Auch Staatssekretärin Manuela Strube nutzte die Gelegenheit, die Boccia-Bahn selbst auszuprobieren: „Es ist großartig zu sehen, wie Musik, Sport und Inklusion Menschen heute hier miteinander verbinden. Die Boccia-Bahn ist dabei etwas ganz Besonderes: Sie wurde von Menschen mit Behinderung gebaut, um einen Trendsport voranzubringen und ihn für alle inklusiv zugänglich zu machen.“
Ein besonderer Moment des Sportfestes war das gemeinsame Boccia-Spiel von Staatssekretärin Manuela Strube, bdks-Vorstand Prof. Gerrit Jungk und dem Kasseler Oberbürgermeister Sven Schoeller. Zusammen setzten sie ein sichtbares Zeichen für Inklusion und die Bedeutung des Sports als verbindendes Element zwischen allen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihren Möglichkeiten.
„Das Sportfest zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie verbindend Sport und Bewegung sein kann. Menschen begegnen sich auf Augenhöhe, probieren Neues aus und erleben Gemeinschaft – wie beispielsweise hier an der Boccia-Bahn, die das ,Für Alle`-Motto der Veranstaltung perfekt abbildet“, erklärt Oberbürgermeister und Schirmherr Sven Schoeller.
Das Sportfest für Alle in Kassel zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig inklusive Sportangebote sind. Die mobile Boccia-Bahn der bdks leistete dabei einen sichtbaren Beitrag, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und Berührungsängste abzubauen.