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Dabei verstehen wir Nachhaltigkeit als ganzheitlichen Ansatz, der ökologische Ziele mit sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Solidarität verbindet. Besonders wichtig ist uns, dass Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung im Zentrum unserer Projektarbeit stehen. Unsere Einrichtungen entwickeln Maßnahmen, die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten aktiv einbeziehen, ihnen Verantwortung übertragen und ihnen die Möglichkeit geben, Umwelt- und Naturschutz aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam gestalten wir eine lebenswerte und zukunftsfähige Umgebung direkt vor Ort. In unseren Einrichtungen in ganz Nordhessen entstehen bedarfsgerechte Projekte, die Mensch und Natur verbinden und den Leitlinien unserer EMAS-Strategie entsprechen. So pflanzen wir Streuobstwiesen, die sowohl zur Förderung der Artenvielfalt beitragen als auch als Lern- und Arbeitsorte fungieren. Menschen mit Behinderung übernehmen hier Pflegeaufgaben, ernten Obst und begleiten pädagogische Angebote und erleben so Selbstwirksamkeit und Anerkennung.

Wir bauen Bienenkästen zur regionalen Honigproduktion, deren Pflege regelmäßige Naturerfahrungen ermöglicht und zugleich ökologische Zusammenhänge sichtbar macht. Auch hier entstehen inklusive Beschäftigungsmöglichkeiten, bei denen Menschen mit Behinderung Verantwortung für ein lebendiges Ökosystem übernehmen. Auch das Anlegen von Hochbeeten und naturnahen Gärten, die als Orte des gemeinsamen Arbeitens Begegnung zwischen Mitarbeitenden, Klient*innen, Angehörigen und der sozialen Nachbarschaft fördern, ergänzen unsere Projekte im Rahmen der bdks Nachhaltigkeitsstrategie. Diese Flächen werden bewusst nach ökologischen Kriterien gestaltet und dienen gleichzeitig der Umweltbildung, die ein zentraler Bestandteil unserer EMAS-Verpflichtungen sind.

Alle diese Projekte sind darauf ausgerichtet, die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns zu reduzieren, regionale Ressourcen zu stärken und langfristig Verbesserungen für Natur und Gesellschaft zu erzielen. Durch die aktive Mitgestaltung von Menschen mit Behinderung entstehen inklusive Räume, die Umweltbewusstsein fördern, soziale Barrieren abbauen und nachhaltige Lernprozesse ermöglichen.

Wir sind außerdem Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts NatFair. Dieses Projekt fördert den Naturkontakt am Arbeitsplatz, was Gesundheit und soziales Miteinander stärkt. Dabei kommt der bdks eine besondere Rolle zu: Nur hier wird das Projekt NatFair inklusiv, also mit und für Menschen mit und ohne Behinderung gedacht. Ab 2026 werden Maßnahmen für Mitarbeitende und Beschäftigte entwickelt und umgesetzt, um naturbasierte Interventionen in die Arbeitsroutine zu integrieren. Durch die Einbindung von Naturkontakt in betriebliche Prozesse wird aktiv die Gesundheit und mentale Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden und Beschäftigten gefördert. Dafür wird beispielsweise das Hofgut Hofgeismar zu einer Lern- und Begegnungsstätte umgestaltet. Das Projekt NatFair steigert das psychische Wohlbefinden, fördert den sozialen Zusammenhalt und stärkt umweltbewusstes Verhalten von Mitarbeitenden und Beschäftigten. Ziel ist es, Naturkontakt als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu etablieren.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur konkrete ökologische Maßnahmen, sondern leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und echter Teilhabe. Sie fördern Projekte, die unser Nachhaltigkeitsmanagement sichtbar in die Gesellschaft tragen, indem sie ökologische Verantwortung mit menschlicher Nähe, Gemeinschaft und inklusivem Engagement verbinden.

Baunataler Diakonie Kassel e.V.

IBAN: DE59 5206 0410 0000 80 60 80

Evangelische Bank

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Spendenmarketing

Larissa Mierzwa

Tel.: 0561 94951-121

E-Mail: larissa.mierzwa@bdks.de